halftern beitrag

 

Führungskräfte-Seminar:

 

Führungskräfte und Rinder, Lamas, Pferde, Esel

Aber ja! Es geht darum an den Tieren zu lernen.

Rinder sind entgegen der allgemeinen Meinung weder dumm noch stumpf. Im Gegenteil sind sie extrem gute und aufmerksame Beobachter, die sehr direkt und fein auf ihre Umwelt reagieren. In dieser unmittelbaren und ehrlichen Reaktion spiegeln sie das Auftreten und die Wirkung des Menschen auf sein Gegenüber. Sie reagieren nicht auf Statussymbole, Alter oder Geschlecht dafür aber auf Haltung, Gestik, Sicherheit und selbst auf die Einstellung des Menschen zur Situation. Diese Fähigkeiten wollen wir uns in dem Seminar zu nutze machen, um genau an diesen Eigenschaften zu arbeiten und daraus für die Führungsaufgaben zu lernen.

Wir werden am Beispiel einer Rinderherde beobachten, wie Gruppen funktionieren, welche Rolle das Leittier spielt und welche Aufgabe der Muni hat. Lernen Sie, ein einzelnes Tiere zu kontrollieren, nur durch Ihre Position und Bewegung - ohne Stimme, Hände und Arme!

Ein Tier zu kontrollieren bedeutet, es bewegen, lenken und wieder anhalten zu können. Das ist eher eine Frage von Balance denn von Kraft. Um das Richtige im richtigen Moment zu machen, braucht es Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und die Fähigkeit, das Einzeltier ebenso wahrzunehmen wie sich selbst, denn das Tier reagiert auf den Menschen, im Guten wie im Schlechten. Wenn wir uns besser verstehen, verstehen wir auch unser Gegenüber besser.

Wir werden mit unterschiedlichen einzelnen Tiertypen konfrontiert sein und mit einer ganzen Herde. Die Besonderheit dieses Kurses wird sein, nicht nur mit einem einzelnen Tier zu arbeiten, sondern zu erleben, wie Sie auf eine ganze Gruppe von Tieren wirken, die Sie auch nur mittels Position und Bewegung kontrollieren. Sie lernen Ihren Blick schweifen zu lassen, das Ganze zu Lasten des Details zu beachten. Sie werden die Bedeutung von Emotionen in der Leitung erleben. Zur Führung gehören neben Emotionen Erkenntnisse. Wir werden am Beispiel der guten und ehrlichen Arbeit mit den Rindern das wechselseitige Verhältnis von Vertrauen & Respekt erarbeiten und einen Blick auf die daran angrenzenden Bereiche werfen, die uns in die Quere kommen können.

Führen, Konflikte und Probleme verstehen und lösen

Führen und Konflikte sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Um Konflikte zu lösen, müssen wir sie und ihre Strukturen verstehen. Daher werden wir uns intensiv beschäftigen mit:

•             Treiben oder Locken

•             dem Unterschied von Druck und drücken

•             Motivatoren

•             fünf Prinzipien zum Führen von Gruppen und

•             das Zonenkonzept.

Sie bekommen ein zusammenhängendes lebendiges Begriffssystem an die Hand, das unmittelbar verständlich und auf viele Situationen anwendbar ist. Welche Konflikte kann es geben mit den Tieren und wie löst man sie? Was hat der Konflikt mit einem selber zu tun – und hat er das überhaupt.

Darüber hinaus bedeutet Führen, im Rampenlicht zu stehen. Sind Sie darauf vorbereitet als Vorbild im Rampenlicht zu stehen? Wie gehen Sie mit der Situation um? Die Arbeit mit den Rindern, die ganz im Hier und Jetzt leben und ganz ohne Hintergedanken sind, kann helfen, sich wieder einmal auf das Wesentliche zu besinnen, für sich klar zu bekommen, was wichtig ist und was nur dringend. Wer nur versucht Pläne zu machen, zu erfüllen und zu erreichen, ist allzu leicht ein Getriebener, der hilflos auf den Wellen des Lebens schwimmt. Aber was sind die Koordinaten des Lebens, an welchen Stellen kann man das Steuer des Lebens in Hand bekommen und an welchen Stellen lenkt einen das Leben? Um diese Fragen zu beantworten, müssen wir Ruhe in uns zulassen. Aus dieser

 

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich an Tanja Bandi: Tel.: 079 761 10 69